
Seit Wochen hat sich die die 8e vorbereitet um beim Ostermarkt in den Osterferien einen Stand zu machen. Das Ziel war Geld für die Abschlussfahrt im nächsten Schuljahr zu verdienen. Der Klassenlehrer Herr Krämer hatte von der Stand Besigheim die Erlaubnis bekommen mit der Gitarre Livemusik am Marktplatz neben dem Stand spielen zu dürfen um die Leute anzulocken und dabei noch extra Spenden zu sammeln. Julian „JJ“ Tausch aus der 8e spielte dazu auf dem Cajon und verbesserte so den Rhythmus gekonnt. Die 8e hatte schon Tage davor mit toll gemachten Flyern im Internet Werbung gemacht und sogar einen Werbefilm gedreht, den man auch auf Youtube finden kann. Der Stand hieß “Der Gute-Laune-Stand“ und war ganz bunt mit vielen Ostersachen und ausgeschnittenen Eiern geschmückt. Die Schüler hatten Hasenohren auf und waren sehr freundlich und gut gelaunt. Oft sangen sie bei den Liedern mit und animierten mit der Stimmung auch die Leute, die extra deswegen gekommen waren. Es gab sehr unterschiedliche Sachen zu kaufen. Gebäck aus verschiedenen Kulturen, Muffins, Brownies, Osterkekse, Schokofrüchte und viele andere leckere Dinge, die von den Schülern und ihren Familien vorbereitet wurden. Aus Hotdogs konnten Hotrabbits gemacht werden indem man die Wurst auf der einen Seite einschnitt und so Hasenohren daraus formte. Außerdem gab es Osterhasenküsse: eine essbare Waffel mit alkoholfreiem Eierpunsch, einer Sahnehaube und Zuckerstreuseln. Die Klasse hatte einen genauen Arbeitsplan und auch Eltern und Lehrer waren immer anwesend und halfen fleißig mit. Der Höhepunkt war eine Challenge mit dem Bürgermeister. Die Klasse hatte ihn dazu herausgefordert in einem Lied möglichst alle „Ei“-Silben herauszuhören und so die ganzen Eier zu finden. Für jedes nicht gefundene „Ei“ sollte er etwas in die Klassenkasse spenden, aber er hatte alle gefunden. Trotzdem spendete er 10 Euro und es war ein lustiges Spiel bei dem viele Besigheimer zuschauten. Am Ende war es ein kalter aber sehr erfolgreicher Tag, der die Klassengemeinschaft unheimlich gestärkt und viele neue Erfahrungen gebracht hat.
Herr Krämer
















