
Besigheim – Am 06.02.2026 fand das Regionalfinale des deutschlandweiten Argumentierwettbewerbs „Jugend debattiert“ in der Alten Kelter in Besigheim statt.
Die Schüler hatten sich zuvor bei den Regionalqualifikationen am 04.02.26 an der MLRS Besigheim für die Teilnahme qualifiziert. Josiah Häberle aus der 10b hatte es hierbei geschafft, einen Platz im Finale zu erreichen.
Zum 21. Mal hieß es dieses Jahr unsere Jugend debattiert im Regionalwettbewerb. In unserer Altersklasse I hieß das gegen acht andere Schulen des Regionalverbunds Nordwürttemberg, zu dem die Maximilian-Lutz-Realschule zählt, anzutreten. Als diesjährige Ausrichterschule des Regionalwettbewerbes kamen am Mittwoch Schulsieger und Mitglieder der Jurys von zwölf anderen Schulen zu uns nach Besigheim. Der Regionalwettbewerb fand sowohl für Altersklasse I (achte bis zehnte Klasse) als auch für die Altersklasse II (ab zehnter Klasse) statt und wurde von Regionalkoordinator Felix Wolf und der Realschullehrerin Julia Länge organisiert.
Debattiert wurden bei den Regionalqualifikationen in Altersklasse I folgende Themen:
„Soll auf allen öffentlichen Plätzen in unserer Region kostenloses WLAN angeboten werden?“ und außerdem das Thema „Soll für Privatgärten eine insektenfreundliche Gestaltung vorgeschrieben werden?“
Von der MLRS debattierten Amilia Goy (9a), Jona Danneberg (9c) und Josiah Häberle engagiert mit, die sich zuvor im Schulwettbewerb qualifiziert hatten.
Fürs Finale hat es trotz guter Ergebnisse für Amilia und Jona nicht gereicht.
Josiah schaffte den Sprung auf die nächste Ebene.
Am Freitag, den 6.2.26 trat er dann im Finale gegen drei Gymnasiasten der Partnerschulen an.
Das hochaktuelle Thema „Sollen für schriftliche Prüfungen in der Oberstufe Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz als Hilfsmittel zugelassen werden?“ wurde differenziert debattiert.
Josiah startete auf der Kontra-Seite mit einem Zitat Albert Einsteins „Ich fürchte mich vor dem Tag, an dem die Technologie uns Menschen übertrifft. Auf der Welt wird es nur noch eine Generation aus Idioten geben“, wobei er hier betonte, dass dies nicht als Beleidigung für die Menschheit zu sehen sei, sondern vielmehr so zu verstehen wäre, dass Menschen nicht mehr selbstständig denken würden. Hier betonte er, dass es aber doch genau das sei, was Schule auch vermitteln müsse: eigenständig zu denken und abwägen zu können.
Auf der Kontra-Seite wurde der Zeitgeist, die bessere Vorbereitung aufs spätere Leben und die rasante Entwicklung, bei der die Schule nicht außen vor bleiben darf, betont.
Am Ende schaffte es Josiah mit seiner ruhigen und überlegten Art zu punkten und sicherte sich einen Platz in den Landesqualifikationen.
Die MLRS ist sehr stolz und gratuliert. Nun werden wir mitfiebern, wenn es Ende März in Stuttgart zu den Landesqualifikationen gegen Sieger aus ganz Baden-Württemberg geht.
Julia Länge












