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Kinder helfen Kindern mit 61.187,08 Euro

Zu Beginn des Schuljahres schnürten alle Besigheimer Schülerinnen und Schüler ihre Sportschuhe, um 45 Minuten lang Runde um Runde auf dem Sportplatz zurückzulegen. Im Vorhinein hatten sie Familienmitglieder, Freunde oder Bekannte gebeten, sie zu sponsern. Ziel war, so viel Geld wie möglich für SOS-Kinderdörfer zu sammeln, die sich für ukrainische Kinder einsetzen.

Zwei Tage lang stemmten die Grundschule Ottmarsheim, die Schule am Steinhaus, die Friedrich-Schelling-Schule, die Maximilian-Lutz-Realschule und das Christoph-Schrempf-Gymnasium einen „Spendenlauf für den Frieden“, der seinesgleichen sucht. Allen voran hatten sich die Sportlehrerinnen Sabine Allmendinger, Cathrin Haag und Bärbel Müller für den Lauf eingesetzt, ohne deren Engagement er nicht möglich gewesen wäre.

Während des Unterrichts war der russische Angriffskrieg auf die Ukraine thematisiert worden, dessen Realität sich in den Klassenzimmern auch durch neue Mitschüler zeigt. Seit Monaten steigt die Zahl der zivilen Opfer täglich, das Leben von Millionen von Kindern und Familien ist gefährdet. Um dem Entsetzen begegnen zu können und sich ihm friedlich entgegenzustellen, wurden die Besigheimer Kinder und Jugendlichen von der zweiten bis zur zehnten Klasse aktiv.

Ungeachtet der kühlen, teils nebligen Bedingungen, rannten am 29. September alle Schüler der Klassenstufen zwei bis sechs, während einen Tag später die Siebtklässler den Anfang für die Mittel- und Oberstufe machten. 45 Minuten lang lief jedes einzelne Mädchen, jeder einzelne Junge über die Tartanbahn oder die Finnbahn. Pro gelaufene Runde erhielten sie einen von der Firma WPTrading GmbH gestifteten Gummi, sodass am Ende deren Anzahl die erlaufenen Runden ergab. Die Schüler waren dabei so fleißig und motiviert, dass teilweise die Gummis ausgingen und Zwischenstände notiert werden mussten. Besonders Sportlichen gelang es, 30 bis 35 Runden zurückzulegen und damit ihre Sponsoren ganz schön in Zugzwang zu bringen.

Die teils sehr großen Spenden wurden über die VR Bank Ludwigsburg eingesammelt, die sich zudem mit 500 Euro beteiligte. Auch einige Besigheimer Firmen schlossen sich den Schüler an: Die Friedrich Köhler GmbH (200 €), die Karl Köhler GmbH (500 €), die Ceratizit Group (1.000 €), die Firma Konzelmann (200 €) sowie das Robert Breuning Stift (1.000 €). Außerdem unterstützte die Buchhandlung Beurer die Aktion durch großzügige Sachspenden. Schließlich entschlossen sich die Mitglieder des Besigheimer Gemeinderates, die Spendensumme über die Grenze von 60.000 Euro anzuheben.

So konnte Sabine Müller, Rektorin der Schule am Steinhaus und geschäftsführende Schulleiterin der Besigheimer Schulen, am vergangenen Freitag einen Scheck von 61.187,08 Euro an Monika Pandikow, Vertreterin der SOS-Kinderdörfer, überreichen. Die SOS-Kinderdörfer setzen sich für die Evakuierung und den Transport von Kindern und Familien in sichere Gebiete ein. Sie versorgen die Flüchtlinge mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln und medizinischer Hilfe, bieten ihnen Notunterkünfte und helfen durch psychologische und psychosoziale Beratung, um die traumatischen Erlebnisse verarbeiten zu können. Das von den Besigheimer Schüler erlaufene Geld kommt somit in gute Hände. Die Kinder und Jugendlichen können stolz sein auf ihre gemeinsame Aktion.

Dieser Artikel stammt vom Christoph-Schrempf-Gymnasium in Besigheim

Kinder helfen Kindern mit 61.187,08 Euro

Zu Beginn des Schuljahres schnürten alle Besigheimer Schülerinnen und Schüler ihre Sportschuhe, um 45 Minuten lang Runde um Runde auf dem Sportplatz zurückzulegen. Im Vorhinein hatten sie Familienmitglieder, Freunde oder Bekannte gebeten, sie zu sponsern. Ziel war, so viel Geld wie möglich für SOS-Kinderdörfer zu sammeln, die sich für ukrainische Kinder einsetzen.

Zwei Tage lang stemmten die Grundschule Ottmarsheim, die Schule am Steinhaus, die Friedrich-Schelling-Schule, die Maximilian-Lutz-Realschule und das Christoph-Schrempf-Gymnasium einen „Spendenlauf für den Frieden“, der seinesgleichen sucht. Allen voran hatten sich die Sportlehrerinnen Sabine Allmendinger, Cathrin Haag und Bärbel Müller für den Lauf eingesetzt, ohne deren Engagement er nicht möglich gewesen wäre.

Während des Unterrichts war der russische Angriffskrieg auf die Ukraine thematisiert worden, dessen Realität sich in den Klassenzimmern auch durch neue Mitschüler zeigt. Seit Monaten steigt die Zahl der zivilen Opfer täglich, das Leben von Millionen von Kindern und Familien ist gefährdet. Um dem Entsetzen begegnen zu können und sich ihm friedlich entgegenzustellen, wurden die Besigheimer Kinder und Jugendlichen von der zweiten bis zur zehnten Klasse aktiv.

Ungeachtet der kühlen, teils nebligen Bedingungen, rannten am 29. September alle Schüler der Klassenstufen zwei bis sechs, während einen Tag später die Siebtklässler den Anfang für die Mittel- und Oberstufe machten. 45 Minuten lang lief jedes einzelne Mädchen, jeder einzelne Junge über die Tartanbahn oder die Finnbahn. Pro gelaufene Runde erhielten sie einen von der Firma WPTrading GmbH gestifteten Gummi, sodass am Ende deren Anzahl die erlaufenen Runden ergab. Die Schüler waren dabei so fleißig und motiviert, dass teilweise die Gummis ausgingen und Zwischenstände notiert werden mussten. Besonders Sportlichen gelang es, 30 bis 35 Runden zurückzulegen und damit ihre Sponsoren ganz schön in Zugzwang zu bringen.

Die teils sehr großen Spenden wurden über die VR Bank Ludwigsburg eingesammelt, die sich zudem mit 500 Euro beteiligte. Auch einige Besigheimer Firmen schlossen sich den Schüler an: Die Friedrich Köhler GmbH (200 €), die Karl Köhler GmbH (500 €), die Ceratizit Group (1.000 €), die Firma Konzelmann (200 €) sowie das Robert Breuning Stift (1.000 €). Außerdem unterstützte die Buchhandlung Beurer die Aktion durch großzügige Sachspenden. Schließlich entschlossen sich die Mitglieder des Besigheimer Gemeinderates, die Spendensumme über die Grenze von 60.000 Euro anzuheben.

So konnte Sabine Müller, Rektorin der Schule am Steinhaus und geschäftsführende Schulleiterin der Besigheimer Schulen, am vergangenen Freitag einen Scheck von 61.187,08 Euro an Monika Pandikow, Vertreterin der SOS-Kinderdörfer, überreichen. Die SOS-Kinderdörfer setzen sich für die Evakuierung und den Transport von Kindern und Familien in sichere Gebiete ein. Sie versorgen die Flüchtlinge mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln und medizinischer Hilfe, bieten ihnen Notunterkünfte und helfen durch psychologische und psychosoziale Beratung, um die traumatischen Erlebnisse verarbeiten zu können. Das von den Besigheimer Schülern erlaufene Geld kommt somit in gute Hände. Die Kinder und Jugendlichen können stolz sein auf ihre gemeinsame Aktion.

Dieser Artikel stammt vom Christoph-Schrempf-Gymnasium in Besigheim

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